Artists 2016

Platzhirsch Logo Platzhirsch Festival Duisburg 23. & 24.11.2018 // Artists 2016

Platzhirsch Duisburg

The Post Sozz Kompleks (BY/LT/DE)

Vilnius-Minsk-Duisburg

Wie soll man die folgende Konstellation erklären?

Städtepartnerschaft? (hm, gilt nicht für Minsk)
EU-Dreiländerkooperation? (nee, gilt wohl nicht für Belarus)
Internationaler Jazzworkshop? (passt nicht zu den schönen Folkpopsongs aus Litauen)
Baltisch-belarussische Annäherung? (da wäre Duisburg wohl ziemlich überflüssig)

Nein, vielmehr hat sich innerhalb eines Jahres eine wohl einzigartige und spannende Kooperation zwischen den beteiligten Künstlern und Motoren dahinter entwickelt, die Pop, Jazz, Rock, Weltmusik, Improvisationskultur der drei Länder abbildet.

 

Kurze Historie und Packungsinhalt:

Das Trio „in albedo“ um die Sängerin Ieva Baranauskaité aus Vilnius begeisterte beim letzten Platzhirschen - - - André Meisner (sax), Thorsten Töpp (git) und Tim Isfort (b) arbeiteten im Anschluss eine Woche mit den litauischen Musikern im Ruhrorter „Lokal Harmonie“ und spielten ein umjubeltes gemeinsames Konzert - - - im Mai 2016 gaben Meisner, Töpp und Isfort im Rahmen des städtepartnerschaftlichen Gegenbesuchs (unterstützt vom Goethe Institut Vilnius und unter der Schirmherrschaft des Duisburger Oberbürgermeisters) zusammen mit den litauischen Musikern Konzerte in Litauen und in Vilnius - - - Auf dem Landweg stießen zwei weißrussische Musiker, Pavel Arakelian (sax) und Yegor Zabelov (accordeon) hinzu (unterstützt vom Goethe Institut Minsk), die der „Bukowski Bar“ in Vilnius einen denkwürdigen Abend bescherten - - - im Juli folgte eine weitere Phase in Minsk, bei der Trompeter Markus Türk (u.a. The Dorf, Family Five, Byggeset Orchestra) und Bassist Tim Isfort intensiv mit weißrussischen Musikern probten und Konzerte gaben (unterstützt vom Goethe Institut Minsk) - - - und wieder stießen auf dem Landweg zwei litauische Musiker hinzu... Alles klar? The Post Sozz Kompleks eben!

 

Der ganze Komplex findet seinen vorläufigen Höhepunkt nun auf dem Dellplatz, wenn alle Beteiligten in verschiedenen Konstellationen, nach- oder miteinander ihre Musik teilen, zelebrieren – Balten, die kein Russisch mehr können und ihre Volkslieder suchen, Jazzmusiker, die in ihrer Heimat nur als Bodybuildingtrainer oder als Angestellte im Orchester des Staatsoberhauptes überleben können, Songwriter, die mit einem Auftrittsverbot belegt sind, weitere weltmusikalisch Umherreisende und was überhaupt hat Stoppok damit zu tun?

 

Ieva Baranauskaité – voc, key (LT), Markus Türk – tp (DE), Pavel Arakelian – sax, key (BY), André Meisner – sax (DE), Justinas Žilys – git (LT),  Yegor Zabelov – accordeon (BY), Thorsten Töpp – git (DE), Andrei Mavrin – drums (BY), Tim Isfort – bass (DE), special guest: Ljavon Volski – voc, git (BY)

 

Unterstützt von: Goethe Institut Minsk, Goethe Institut Vilnius, Fasel-Stiftung, Lokal Harmonie e.V.,

siehe auch: Ljavon Volski, Yegor Zabelov