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Platzhirsch Logo Platzhirsch Duisburg 26.08. bis 28.08.2022 // Artists

Platzhirsch Duisburg

AUA

AUA erzeugen aus außergewöhnlichen elektronischen Instrumenten und explosiven Motorik Beats eine faszinierende Mischung zwischen Melancholie und Aufschwung.

Elektronischer Indie-Pop trifft auf Surf-Gitarren.

Nach dem Debüt 2020 folgte in diesem Jahr das Nachfolgewerk "The Damaged Organ" und endlich spielen sie live!

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AUAs zweites Album „The Damaged Organ“ ergründet den Zustand der Entfremdung. Dabei nähern sich die Stücke des Duos diesem Thema sowohl mit introspektivem (‚ich bin fremd in meinem Körper‘) als auch soziologischem Blick (‚ich als Fremdkörper in der Welt‘). Das Album erzählt auch die Geschichte einer Suche nach Identität: ‚Wer bin ich und wie passe ich in diese Welt?‘ Musikalisch schlägt sich das in einem Raum nieder, der im Vergleich zum 2020 erschienenen Debüt „I Don’t Want It Darker“ grenzenloser erscheint. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten. Es steht mehr auf dem Spiel.

Umso erstaunlicher, dass dieses facettenreiche Werk erneut vollständig in Eigenregie aufgenommen wurde. Fabian Bremer und Henrik Eichmann begaben sich im Vorfeld der Produktion auf die Suche nach außergewöhnlichen elektronischen Instrumenten, um Klänge zu finden, die AUAs eklektische Mischung aus explosiven Motorik-Beats, Carpenter-esken Arpeggios und Surf-Gitarren erweitern sollten. 

Auf „The Damaged Organ“ spielen Bremer und Eichmann praktisch jedes Instrument und wechseln sich auch beim Gesang ab. Nur bei „Islands Song“ ist Annika Henderson (Anika, Exploded View) zu hören, die mit ihrer einzigartigen Stimme zum außerweltlichen Charakter des Tracks beiträgt, dessen modulierende synthetische Melodien an Mort Garsons „Plantasia“ erinnern. 

Im Vergleich zu „I Don’t Want It Darker“ formulieren AUA mit Songs wie „Death in Space“ mit noch größerer Entschlossenheit ihren eigenen Entwurf von Pop. Die neuen Kompositionen sind zugleich komplexer sowie eingängiger und werden weiterhin von der schwerelosen Melancholie getragen, die schon den Sound des Debütalbums auszeichnete.

Für den letzten Feinschliff im Mastering ist erneut Philipp Welsing verantwortlich. Eine Fortsetzung findet auch die Zusammenarbeit von Fabian Bremer mit dem Belgrader Künstler Mihailo Kalabic beim Artwork, dessen surrealistische Kreationen den Klängen des Albums eine ebenso faszinierende Bildsprache entgegensetzen.

Wer Beak, Broadcast, Suuns, Autolux oder die späteren Werke von Blur mag, wird dieses Album lieben. AUAs „The Damaged Organ“ wird am 21. Januar 2022 digital und auf 12" Vinyl durch Crazysane Records veröffentlicht.